Stimmungssitzung im Schützenhaus
2.Februar 2012
Die Zukunft des Karnevals.
Grandiose Stimmung auf der Jubiläumssitzung der Husaren Grün-Weiss.
Wenn die Husaren Grün-Weiss eine Sitzung veranstalten, wissen die Siegburger Jecken und Gäste aus Nah und Fern Bescheid.
Denn unter ihrem diesjährigen Sessionsmotto:“60 an Jahren, im Herzen jung, gestern wie heute, immer in Schwung“ zeigten die Husaren schon beim Einzug in den restlos ausverkauften Saal des Schützenhauses, dass sie trotz sechs Jahrzehnten im Siegburger Karneval keinerlei Moos angesetzt haben. Ganz im Gegenteil.
Mit einem karnevalistischen Top-Programm des rheinischen Karnevals wurde den Jecken eine schwungvolle Stimmungssitzung geboten. So eroberten gleich zu Beginn die Husaren mit dem Einmarsch der Garden, des Musikzuges und dem Gefolge der Husaren, das jecke Publikum. Mitgebracht hatten sie das Siegburger Kinderprinzenpaar Ben I. und Alina I., das samt Gefolge so gute Stimmung auf der Bühne verbreitete, dass der Saal die erste "Rakete" des Abends spendierte.
Wie sagte doch beim Einzug der Husarenpräsident Karl-Heinz Boss so treffend: „Wie ihr hier seht, sind wir mit einer großen Abordnung unserer Zukunft und der Zukunft des Siegburger Karnevals einmarschiert“ und fügte treffend Arm in Arm mit dem Präsidenten des Wolsdorfer Karnevalskomitee Axel Daun an: „Wir alle sind Siegburg“
Unter den Klängen von Preußens Gloria begrüßte Karl-Heinz Boss den Protektor des Siegburger Karnevals Bürgermeister Franz Huhn mit seiner Gattin Conny, der trotz lädierten Fußes an der Sitzung teilnahm mit den Worten:
"Auf Krücken bist du zu uns gekommen und deine Leibwächter haben für dich den Weg frei geräumt, damit du mit uns trotz deiner Behinderung feiern kannst. Lieber Franz, darüber freuen wir uns ganz besonders",
Den ersten Programmpunkt des Abends setzten die Kinder- und Juniorenhusaren mit einem Medley von Mark Medlock und eroberten damit die Herzen der bunt kostümierten Jecken im Saal. "Wenn wir das sehen, glaube ich, brauchen wir uns um den Karneval der Zukunft keine Sorgen zu machen", sagte der Husarenpräsident nach dem Auftritt der "Mini-Husaren".
Danach startete als Eisbrecher der Bauchredner Peter Kärscher mit seiner Kuh Dolli.
Höchst erfolgreich waren seine Attacken auf das Zwerchfell der Jecken.
Die Gruppe Altreucher setzte mit ihren Kölschen Lieder das erste musikalische Ausrufezeichen.
Im Anschluss war Schenkelklopfen angesagt bei „Mr. Feinripp“ dem singenden Unterhosenmodel, bevor die Musiker von „De Klüngelköpp“ zeigte, warum sie nicht zu Unrecht zur ersten Garde im rheinischen, musikalischen Fasteleer gehören. Mit stimmungsvollen Liedern und Gänsehaut Feeling pur zeigten sie eine musikalische Topdarbietung.
Es folgte der glanzvolle Auftritt des diesjährigen Siegburger Prinzenpaar.
Prinz Jörg I und seine Siegburgia Ulrike I zogen mit ihren in Spanischen Outfits auftretenden Gefolge ein und genossen sichtlich die tolle Atmosphäre und jecke Stimmung. Beim Tanz des Gefolges hielt es jedenfalls keinen Jecken mehr auf seinem Sitz. Schon gar nicht als ein von den Husaren eingeflogener Stier die Bühne enterte und mit dem Prinzenpaar sowie dem Gefolge einen jecken Stierkampf initiierte.
Zu großen Lachsalven brachte es der kölsche Schutzmann Jupp Menth. Als einer der letzten Typenredner des Kölner Karnevals verstand er es die hervorragende Stimmung im Saal hochzuhalten, was das jecke Publikum mit stehenden Ovationen Ihm dankte.
Zur späten Stunde vermochten die „3 Colonias“ die Stimmung im Saal noch mal so richtig mit ihren Parodien zum kochen zu bringen, bevor der Höhepunkt für die Husaren gekommen war.
Bestehend aus dem Seniorentanzcorps, dem Musikzug, den Sängern Christian und Ralf sowie dem Gefolge der Husaren zeigten Sie unter Leitung ihrer Trainerin Birgitt Wöhl ihr neues Showprogramm. Ein Feuerwerk von Karneval, Party, Singen und Tanzen mit über 60 Uniformierten hat man in Siegburg so auf einer Bühne noch nicht erlebt und setzten damit einen furiosen Schlusspunkt einer grandiosen Jubiläumssitzung der Husaren Grün-Weiss.
Zu später Stunde, nach über fünf Stunden nonstop Spaß und Stimmung verabschiedete Husarenpräsident Karl-Heinz Boss die Jecken mit einem kräftigen „Grün-Weiss Alaaf“ nach Hause.
Rainer Kurth
Pressewart
KG Husaren Grün-Weiss von 1952 e.V.